Hier die Möglichkeit zum Download des Jahresberichts 2017.

 
 

NÖN Beitrag zum 10-jährigen Bestehen von Westrand

Der NÖN Artikel  zum download

 
 

Escape the Room bei Westrand

Am Freitag, den 14. 12. 2018 findet in der Anlaufstelle von Westrand am Graben 40 "Escape the Room" statt. Hierbei soll durch das Lösen von Rätseln unter professioneller Spielleitung ein Weg aus der Anlaufstelle gefunden werden. Gespielt wird in 4er-6er Teams. Wir bitten ausnahmsweise um Voranmeldung. Die 5€ Reservierungsgebühr pro Team gibts natürlich nach erfolgreichen Ausbruch aus der Anlaufstelle zurück. Die Spiele starten jeweils um 15:00 Uhr, 16:00 Uhr und das letzte um 17:00 Uhr - Voranmeldung bitte bei Steffi (0699/10863411) oder Heimo (0699/1086 3411) bzw. in den Jugendtreffs.

 
 

Westrand ist 10 Jahre alt

 

Zum 10jährigen Jubiläum hat uns M4TV einen sehr schönen Beitrag gewidmet!

 
 

Westrand in den Bezirksblättern

STADT AMSTETTEN. "Wir gehen in ihre Lebenswelt", erzählt Sozialarbeiterin Nicole Hartmann. "Jeden Tag von Montag bis Freitag ist ein Team unterwegs", berichtet sie vom Alltag in der mobilen Jugendarbeit von Westrand. Über 50 Prozent ihrer Tätigkeit und jener ihrer drei Kollegen besteht aus "street work" im Stadtgebiet von Amstetten inklusive der Ortsteile.

"Man kennt uns"

Man gehe auf die Jugendlichen zu, beginnt ein Gespräch, fragt nach, wie es ihnen geht, was sie machen, ob sie was brauchen. Es gebe keine Notwendigkeit, sich einen Termin auszumachen. "Es passiert dann, wenn es passiert", sagt Hartmann.
Junge Amstettner von zwölf bis 23 Jahren sind die Zielgruppe der Sozialarbeiter. "Man kennt uns", erzählt sie von Vorstellungen in den Amstettner Schulen und Mundpropaganda der Jugendlichen untereinander – mittlerweile seit zehn Jahren.

Beziehungen aufbauen

Eine Beziehung und Vertrauen aufzubauen dauert oft lange, weiß Hartmann. Umso mehr sei man bemüht, die Schüler bereits in jungen Jahren kennenzulernen, damit sie schließlich bei Problemen, die während ihres Erwachsenwerdens auftauchen, auch den Weg zu Westrand finden.

Probleme der Jugendlichen

Gerade bei Suchtproblemen braucht es oft lange, sich zu öffnen. Wenn es so weit ist, müsse es immer ein Gespräch auf Augenhöhe sein. "Man muss zuhören und die Probleme ernst nehmen", sagt Hartmann, die betont: "Wir erzählen nichts weiter."

Beratungen verdoppelt

Die Anliegen und Probleme der Jugendlichen sind vielfältig, so nehmen auch junge Amstettner aus allen Gesellschaftsschichten Hilfe von Westrand in Anspruch. Zum Klientel zählen Arbeitslose ebenso wie Angestellte, die fest im Berufsleben stehen, sowie Schulabbrecher genauso wie Absolventen von höheren Schulen.

Hilfe bei der Arbeitssuche und bei Bewerbungsgesprächen sind ebenso Thema wie Gewalt und Straftaten. Es gebe kein Anliegen, mit dem sich die Jugendlichen nicht an die Sozialarbeiter von Westrand wenden könnten, betont Hartmann.

Dass das Angebot von Westrand in Amstetten dringend benötigt wird, beweisen die Zahlen. 2017 verdoppelten sich im Vergleich zum Vorjahr die Beratungen.

Zur Sache:
7.648 Gesamtkontakte mit Jugendlichen gab es 2017 durch die Sozialarbeiter von Westrand. 256 Beratungen wurden durchgeführt – eine Steigerung von 90 Prozent zum Vorjahr. 77 Prozent sind dabei Burschen, 23 Prozent Mädchen. Zum Angebot zählen auch die Anlaufstellen in Amstetten und der autonome Jugendtreff in Hausmening. Zudem werden von Westrand Projekte organisiert, etwa ein Skatecontest, ein Wuzzlturnier, der Westrand-Cup sowie Aktivitäten wie Hochseilklettern und Kanufahren. Mehr unter: www.jugendundlebenswelt.at/westrand

https://www.meinbezirk.at/amstetten/lokales/westrand-rein-in-die-alltagsprobleme-der-amstettner-jugend-d2769572.html

 
 

Fingerboardpark beim Tag der Offenen Tür des Jugendzentrums

Am 22. Juni 2018 waren wir mit unseremFingerboardpark, der gemeinsam mit Jugendlichen gebaut wurde am Gelände des Jugendzentrums vertreten und konnte Skater wie Kooperationspartner zum Ausprobieren und Mitmachen bewegen. Während der Pausen des Skate-events tauschten die Skater ihre Boards gegen unsere Fingerboards und lieferten auch mit den kleineren Brettern spektakuläre Manöver ab.

 
 

Westrand-Bus

Nach einer längeren Vorbereitungszeit dürfen wir uns seit 18.05.2018 über einen Westrand-Bus freuen! Dieser ermöglicht es uns innerhalb des Streetworks weitere Strecken zurückzulegen und mehrere Orte aus der Lebenswelt der Jugendlichen anzufahren. Mit dabei sind nun immer diverse Spiele, Bälle und auch Informationsmaterial. Abgesehen vom erweiterten Streetwork verhilft uns der Westrand-Bus zu größere Flexibilität und Spontanität bei der Umsetzung von Projekten. Jugendliche haben nun die Möglichkeit vermehrt an unseren offenen Betrieben teilzunehmen, da wir sie auf unserem Weg nach Hausmening und Mauer mitnehmen können. Der Ankauf des Westrand-Busses wurde möglich durch die Unterstützung von einigen Sponsoren, bei denen wir uns sehr herzlich bedanken!

 
 

Autonomer Jugendtreff Hausmening

 

Auf Anfrage einiger Jugendlichen in Hausmening wurde im Sommer 2017 ein autonomer Jugendtreff initiiert. In der Vorlaufzeit wurde mit Hilfe von bereits erfolgreichen Projekten ein Konzept entwickelt und mit der Gemeinde gesprochen. In Kooperation mit dieser und der Unterstützung von Jugendstadtrat Gerhard Riegler und der Jugendgemeinderätin Julia Wiesner wurden die wichtigsten Vorbereitungen getroffen. Bei einem offiziellen Treffen an dem zwei Jugendliche teilnahmen, wurde die Verantwortung geklärt und ein persönliches Kennenlernen aller Beteiligten wurde möglich. Seither öffnet der autonome Jugendtreff einmal wöchentlich am Freitag von 17:00-20:00. Dies bedeutet, dass die eigeschulten Jugendlichen unter den gemeinsam vereinbarten Regeln den Jugendtreff eigenständig öffnen und wieder schließen und dadurch die Verantwortung für diesen Zeitraum übernehmen. Auch während diesen drei Stunden steht der Jugendtreff allen Jugendlichen zwischen 12-23 zur Verfügung.

 
 

Runder Tisch mit Staatssekretärin Muna Duzdar

Die Staatssekretärin für Diversität, Digitalisierung und öffentlichen Dienst besuchte in der Vorwoche das Jugendzentrum A-Toll und ließ sich von Leiterin Claudia Bruckner durch die Einrichtung führen. Im Anschluss lud Bürgermeisterin Ursula Puchebner zu einem runden Tisch, bei dem Vertreter der Caritas, der Volkshilfe, der Diakonie, des Vereins Westrand, des Vereins SüdFilmFest und auch von „Willkommen Mensch“ der Staatssekretärin ihre Anliegen vortragen konnten.

Dabei ging es vor allem um Hürden, die Haupt- und Ehrenamtliche, aber auch Flüchtlinge im Alltag überwinden müssen. Nationalrätin Ulrike Königberger-Ludwig wies besonders auf die zahlreichen Angebote in Amstetten hin: „Es gibt seit vielen Jahren den multikulturellen Stammtisch und das Nähcafé, aber auch die Plattform ‚Bunte Frauen‘ und das Bildungscafé bieten die Möglichkeit, sich kennenzulernen.“

uzdar besuchte an ihrem Mostvierteltag auch die Godamühle in St. Valentin, die seit fast zwei Jahren Asylwerbern eine Unterkunft bietet. Im Kutsam-Haus, das in den oberen Stockwerken Schutzsuchende aufnimmt und von der Volkshilfe Service Mensch GmbH betreut wird, folgten weitere Gespräche mit den haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern. Geschäftsführer Gregor Tomschizek erhielt erst vor Kurzem für die Organisation ein Qualitätsmanagementsystem-Zertifikat.

Quelle: http://www.noen.at/haag/auf-mostvierteltour-staatssekretaerin-duzdar-gespraeche-mit-helfern/59.612.077